Gegründet, um zu siegen! Unser Blogteam hat im Online Fussball Manager einen eigenen Verein gegründet. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die nächste Klasse. In unserem zweiten Teil des Tagebuchs nimmt der Verein langsam Gestalt an. Potenzielle Superstars werden angeheuert, Trikots designt und der Weg an die Spitze der Tabelle fortgeführt.
Der Triumph über das Team Shyn (siehe Ende des ersten Teils unseres Tagebuchs) hat mein Team beflügelt. Mit einem Mal haben wir uns dank desolater Leistung meiner Tabellenkonkurrenz ins Liga-Mittelfeld gespielt. Meine Trainingsmethoden zeigen offensichtlich Wirkung, der Sponsor zahlt gutes Geld für den Sieg.
Dennoch: Auf unseren Lorbeeren sollten wir uns nicht ausruhen. Klar, fürs passable Liga-Mittelfeld würde meine Mannschaft locker reichen, aber wer gibt sich schon mit weniger zufrieden als der Tabellenspitze? Der Mirror FC jedenfalls nicht.
Meine Mannschaft muss noch stärker werden. Und da reicht es nicht nur aus, neue Talente vom Amateurmarkt zu verpflichten. Und auch das Ausbilden meiner bestehenden Mannschaft, indem ich sie Freundschaftsspiele gegen andere Clubs bestreiten lasse (die wir dank B-Besetzung übrigens alle haushoch verlieren), ist ein zu langwieriger Prozess. Ich brauche sofort einen Spieler, der aus dieser Mannschaft hervorsticht. Ein Superstar für die schwedische Kreisliga. Nur, wo findet man so einen Spieler? Natürlich. Auf dem Transfermarkt.
Der einzige Haken: Die Auktionen laufen morgens um 7 Uhr aus. Zu dem Zeitpunkt geht jeder Spieler, dessen Auktionszeit von maximal sieben Wochen überschritten ist, an den Höchstbietenden. Um wirklich ein Top-Schnäppchen zu machen, hilft da nur eines: Augen zu und durch. Der Wecker wird für 6.30 Uhr gestellt und ein Blick auf die auslaufenden Transfer geworfen. In der Tat werde ich trotz meines noch bescheidenen Budgets von rund 200.000 € schnell fündig. Es ist nicht der gewünschte Stürmer oder offensive Mittelfeldspieler, den ich mir angel, aber meine Defensive wird enorm verstärkt. Ich ersteiger mit René Eichhorst einen starken Torwart, der ab sofort den Kasten dicht halten soll. Für die Position des rechten Verteidigers ergatter ich außerdem in den frühen Morgenstunden Leonard Roberts, der aus Antigua und Barbuda kommt. Damit sollte mein Team erstmal gestärkt sein. 
Auf dem Amateuermarkt ergattern wir außerdem einen tollen Mittelstürmer mit Namen Patric Sörensen. Trotz Stärke 4 können wir den 33-jährigen Schweden ablösefrei verpflichten. Eine lange Karriere wird er in dem Alter natürlich nicht mehr vor sich haben, aber für diese Saison wird er sich hoffentlich als sehr nützlich erweisen.
Ich stelle mir außerdem die Frage, ob unser Stadion für den Rest der Saison ausreicht. Ein Blick auf die Zuschauerbilanz der letzten Spiele (zwei davon hat der Mirror FC grandios gewonnen, ole!), zeigt allerdings, dass wir uns nach wie vor kurz vor der Grenze zum Ausverkauf befinden. Für die restliche Saison sollte das Stadion noch taugen. Das Geld können wir für andere Sachen gebrauchen.
Zum Glück kosten unsere neuen Trikots und Wappen keinen Penny. Ich designe unsere neuen Trikots. Unsere Vereinsfarben sind von nun an rot und schwarz. Eine gar teuflische Kombination. Der Gegner soll uns fürchten! Passend dazu erstelle ich ein Wappen. Ich bin offensichtlich nicht nur Manager und Trainer, sondern auch Chefdesigner meines kleinen Clubs. Oben auf das Logo setze ich den fetten, provokanten Schriftzug: “WINNING!”. Der Gegner soll uns nicht nur fürchten, sondern wissen, was ihm bevorsteht.
Am Abend steht ein entscheidendes Spiel an. Wir spielen gegen den Lausnitzer EV. Der Verein bekleidet den direkten Tabellenplatz vor uns. Bei einem Sieg könnten wir an ihnen vorbeiziehen und uns auf den dritten Platz aufschwingen. Der Aufstieg wäre damit greifbar nahe.
Mit Spannung erwarte ich das Spiel am Abend. Bis zur 22. Minute passiert nichts. Dann der Schock: Albin Kvamme, mein rechter Stürmer, ist unbeherrscht und tritt nach. Die Konsequenz: Rote Karte. Der Mirror FC für 68 Minuten in Unterzahl. Nur drei Minuten später der nächste Schock: Lausnitz kriegt einen Elfer. Das Schicksal scheint gegen uns, aber glücklicherweise habe ich erst vor diesem Spieltag René Eichhorst fürs Tor verpflichtet. René, der alte Teufelskerl, pariert den Elfmeter und es steht weiterhin 0:0. Im weiteren Spielverlauf schaffen wir es, die Unterzahl zu kaschieren. Vereinzelte Chancen werden auf beiden Seiten vergeben, bis kurz nach Wiederanpfiff unser Mittelstürmer Jabilou Chiffou ins kurze Eck trifft. Lausnitz schafft es nicht, noch einmal auszugleichen, der Mirror FC siegt in Unterzahl. Hurra, der dritte Tabellenplatz ist mein!
Ob wir die Tabellenspitze erklimmen können? In einer Woche werdet ihr mehr wissen. Dann geht unser Tagebuch in Runde 3.


Forza Mirror FC!!! Forza!!!!
Immer weiter so! Das klingt doch nach nem geilen Goalie! Wie groß is denn dein Stadion? Wenn das hier so weiter geht müsst ihr auch bald Trickots drucken lassen und in nem Shop auf eurer Website anbieten!!!
Greeeeeeetz
Nice! Bin schon gespannt auf das nächste Update!
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